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Vorschlag

Ereignisse
18.04.2019 Vorschlag eingereicht
29.04.2019 Bearbeitung als Empfehlung an Dritte
02.05.2019 Vorschlag weitergeleitet an die Polizei
24.05.2019 Vorschlag abgelehnt von der Polizei
Termine

Zur Zeit keine Termine

Die Vorschlagsdetailseite zeigt den Inhalt und Lebenslauf eines Vorschlages. Hier kann man nachvollziehen

  • wann und vom wem er eingereicht wurde
  • wer ihn wie kommentiert hat
  • welche Beschlusslage er erhalten hat
  • welche Termine ihn betreffen
  • wie er umgesetzt wurde.

Neu-Lichtenberg öffentliches Straßenland

Stationärer Blitzer

Anwohnerin
18.04.2019
0
2019-1-28

Die Robert-Uhrig-Str. wird zunehmend als Autorennstrecke (trotz 30er-Zone) genutzt. Wie wäre es hier mit einem stationären Blitzer?

Umsetzungsbericht

Zuständigkeit: Polizei Berlin
 
Information der Geschäftsstelle Bürgerhaushalt (02.05.2019):
Das Straßen- und Grünflächenamt teilte mit, dass die Zuständigkeit bei der Polizei liegt.
Daher wurde der Vorschlag an diese mit der Bitte um Prüfung und Stellungnahme am 02.05.2019 weitergeleitet.
 
Stellungnahme der Polizei/ Abschnitt 64 (24.05.2019):
Die Unfalllage in der Robert-Uhrig-Straße ist aus hiesiger Sicht als eher unauffällig zu betrachten. Dass die Bürger*innen die in ihren Wohnstraßen gefahrenen Geschwindigkeiten subjektiv als viel höher empfinden als die tatsächlich festgestellten, kommt aber recht häufig vor.
Anhand der zwei von BVkD mitgeteilten GÜ-Ergebnisse kann hier von „Rennstrecke“ allerdings nicht die Rede sein. Jedoch sind die zwei bislang durchgeführten Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen nicht wirklich aussagekräftig. Maßgeblich des knappen Personalkörpers jedoch geschuldet, müssen unsere GÜ-Maßnahmen aber leider priorisiert werden.

  • 08.05.19 (Riegl) - 8.00 bis 9.30 Uhr - 4 Messungen - 4 Grenzwertüberschreitungen - höchster Wert: 54
  • 10.05.2019 (Radar) - 16.52 bis 19.20 Uhr - 412 Messungen - 38 Grenzwertüberschreitungen - höchster Wert: 53

Stationäre Blitzer sollten jedoch vor allem dort eingesetzt werden, wo gehäuft Unfälle und Verstöße zu verzeichnen sind. So z.B. bei Durchfahrtsstraßen, die ein erhöhtes Verkehrsaufkommen aufweisen. Aber auch in der Nähe von Kindergärten, Schulen oder Spielstraßen können stationäre Blitzer durchaus zielführend sein.
Die Robert-Uhrig-Straße erfüllt keines dieser Kriterien. Zudem ist die Straße im eigentlich relevanten Bereich von der Einbecker Straße bis zur Rummelsburger Str. nur knapp 400 m lang und der Verkehr wird auf der Hälfte der Strecke im Kreuzungsbereich zur Zachertstr. mit einer Lichtzeichenanlage geregelt.
Doch geht es der Anwohnerin gar nicht um dieses Teilstück. Sie bezieht sich, wenn der kleine Kartenausschnitt mit der Markierung zum Vorschlag richtig gedeutet wird, auf den ähnlich langen/kurzen Bereich zwischen der Einbecker Str. und Alt-Friedrichsfelde. In diesem Bereich findet man eine Verkehrssituation mit gleichrangigen Straßen vor. Insofern sollte die Aussage „Autorennstrecke (trotz 30er-Zone)“ der Anwohnerin doch relativiert und ihre Frage „Wie wäre es hier mit einem stationären Blitzer?“ klar verneint werden!