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27.07.2019 Vorschlag eingereicht
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Karlshorst Umwelt & Natur

Karlshorst braucht einen Skatepark

Christian Heinrich
27.07.2019
2
2019-1-44

Skateboarding ist mittlerweile olympisch, um aber in einem zeitgemäßen Skatepark fahren zu können, müssen Karlshorster mindestens bis Friedrichshain (Dogshitspot) reisen oder in Köpenick im Mellowpark Eintritt bezahlen. Das ist insbesondere für minderjährige Skater eine frustrierende Situation.

Skateboarding ist eine der größten Jugendkulturen, ist leicht zugänglich und inklusiv. Der Großteil der Nutzer ist jünger als 25 Jahre. Trotzdem trifft man heute auch immer häufiger Skater jenseits der 50. Die einstige Trendsportart ist gut sechs Jahrzehnte nach ihrer Entstehung im Mainstream angekommen. Die Anzahl der Nutzer geht deutschlandweit in die Millionen.

Im Vergleich zu den Anforderungen anderer Sportarten wie zum Beispiel Fußball können relativ kleine Anlagen bereits große Wirkung erzielen. Auf einem Bruchteil der Fläche eines Fußballfeldes können mehr Nutzer zeitgleich aktiv sein als die 22 Spieler einer Partie – noch dazu wird ein guter Skatepark quasi rund um die Uhr genutzt – so lange Wetter und Licht es zulassen.

In Karlshorst wird derzeit viel gebaut - warum also nicht gleich eine klaffende Lücke schließen und einen Skatepark für die vielen Neu- und Altkarlshorster mitbauen? Vielleicht gibt der Bebauungsplan XVII-50aba oder die Parkstadt Karlshorst den passenden Rahmen dazu.

Der 1. Berliner Skateboardverein steht sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite, um eine Anlage zu errichten, die den Bedürfnissen von Skatern jeden Alters und Niveaus gerecht wird - wie bereits in Moabit, Friedrichshain, Pankow, Wartenberg, usw. geschehen.

 
Kommentare

nichts gegen Begeisterung für die Sache, aber ich lese da eine Menge Schleichwerbung heraus; am Nöldnerplatz gibt es eine Skateranlage hinter dem Bolzplatz, entsprechend laut ist das Geklappere. Proteste von Anwohnern gegen eine "rund um die Uhr" genutzte Anlage sind absehbar. Verschärfen würde sich die Situation, wenn Jugendliche diese Anlage als Treffpunkt entdecken u. alkoholisiert chillen u. abfeiern mit entsprechend lauter Musik.

marc aurel
31.07.2019

Ich freue mich über Ihre Begeisterung.
Werbung möchte ich lediglich für den Sport Skateboarding und einen Skatepark in Karlshorst machen.

Die Beratung vom Skateboardverein ist ehrenamtlich und somit kostenlos. Sie soll sicher stellen, dass Skater in die Planung von Skateparks einbezogen werden, damit in Berlin keine Skateparks mehr gebaut werden, die nicht den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen.

Skateparks, die ohne das Knowhow der Nutzer gebaut werden sind häufig Geldverschwendung und werden nicht genutzt, weil sie ohne Expertise konzipiert sind.
Leider gibt es dafür sehr viele Beispiele in Berlin z. B. in Friedrichsfelde oder im Bellevuepark in Köpenick.

Der angesprochene Lärmschutz ist ein wichtiger Faktor zur Findung einer passenden Fläche. Ein ausreichender Abstand zu Wohngebäuden muss in der Tat gegeben sein - sonst ist der Ärger mit den Anwohnern vorprogrammiert.

Dass Jugendliche - aber auch Kinder und Erwachsene - einen Skatepark als Treffpunkt entdecken ist tatsächlich so gewollt.

Christian Heinrich
31.07.2019