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Vorschlag

Ereignisse
09.03.2020 Vorschlag eingereicht
03.06.2020 Vorschlag an Begleitgremium geleitet
11.06.2020 Beschluss Begleitgremium: abzulehnen
Termine

Die Vorschlagsdetailseite zeigt den Inhalt und Lebenslauf eines Vorschlages. Hier kann man nachvollziehen

  • wann und vom wem er eingereicht wurde
  • wer ihn wie kommentiert hat
  • welche Beschlusslage er erhalten hat
  • welche Termine ihn betreffen
  • wie er umgesetzt wurde.

Neu-Lichtenberg öffentliches Straßenland

Gehweg Schlichtallee sicher gestalten

Volker Liebscher
09.03.2020
0
2020-1-9

An der östlichen Seite der Schlichtallee, Ecke Hauptstraße stehen Fuß- und Radweg in Konflikt. Die Fußgänger müssen hier vor bzw. nach Überquerung der Hauptstraße über den stark frequentierten Radweg laufen. Das erzeugt Gefahrensituationen. Und es behindert die Fußgänger erheblich. Bei starkem Radfahrbetrieb lässt sich der Fußgängerübergang über die Hauptstraße gar nicht erreichen.
Unter der Bahnbrücke entsteht die gleiche Situation nochmals. Fußgänger und Radfahrer kreuzen sich.
Die Situation würde sich entschärfen, wenn der jetzt innen verlaufende Radweg nach außen, an die Straße und der Fußweg nach innen, zu den Wohnhäusern getauscht würden.

Umsetzungsbericht

Zuständigkeit: Straßen- und Grünflächenamt
 
Information des Fachamtes
11.06.2020:
Für den Bürgervorschlag zur Änderung der Radverkehrsanlage wäre, da es sich bei Hauptstraße und der Schlichtallee um sogenannte Senatsstraßen der Stufe II handelt, die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zuständig. Der Konfliktpunkt an der Hauptstraße / Schlichtallee ist allgemein bekannt. Dies resultiert zum einen aus der nicht ausgereiften Anbindung des Zweiradwegs an die darauf nicht angepasste Lichtsignalanlage (LSA) und zum anderen aus dem starken Radverkehr, der sich durch die Fahrradstraße in der Zobtener Straße entwickelt hat. Die Erreichbarkeit des Fußgängerüberwegs sollte aber gegeben sein, da der Radverkehr auf der Hauptstraße warten muss, wenn die Fußgänger über die Hauptstraße freigegeben sind. Einzig der Radfahrer aus der Emma-Ihrer-Straße kommend stellt einen Konflikt mit den Fußgängern von der Schlichtallee dar, da ggf. (VTU liegt vor)  beide Verkehrsströme gleichzeitig freigegeben werden.
 
Dem Vorschlag, den Radweg und den Gehweg in der Schlichtallee zu tauschen kann aus folgenden Gründen nicht gefolgt werden:

  1. Für einen Zweirichtungsradweg ist die vorhandene Gehwegbreite nicht ausreichend. Und unter Beachtung des Mobilitätsgesetztes mit größeren Breiten erst recht nicht. Dies müsste aber zum Ansatz gebracht, da es sich um einen Neubau der Radverkehrsanlage handeln würde.
  2. Mit dem perspektivischen Aus- bzw. Umbau der Schlichtallee wird sich dieses Problem dann erledigt haben, da dann auf jeder Straßenseite begleitende Radwege vorgesehen werden sollen.

 
Ergänzung zu der vom Begleitgremium erfragten zeitlichen Einordnung für den Umbau der Schichtallee (30.06.2020):
Wenn der Umbau der Schlichtallee in der nächsten Investitionsplanung bestätigt wird, kann ggf. in 2022 mit der Planung begonnen werden. Die Maßnahme wird aber nicht vor Fertigstellung der Treskowallee umgesetzt. Genauere Planungszeiträume sind dem Straßen- und Grünflächenamt nicht bekannt.
 
Beschlussfestlegung des Begleitgremiums Bürgerhaushalt
11.06.2020:
Das Begleitgremium empfiehlt die Ablehnung des Vorschlages entsprechend der Stellungnahme des Fachamtes.
Das Straßen- und Grünflächenamt wird gebeten eine aktuelle Stellungnahme bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz einzuholen: Zeitpunkt für Auslegung der Pläne bzw. Umbau der Schlichtallee.