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Vorschlag

Ereignisse
23.01.2017 Vorschlag eingereicht
27.02.2017 Vorschlag an Begleitgremium geleitet
09.03.2017 Beschluss Begleitgremium: Vorschlag aus beschlossenem Haushaltsplan umsetzbar
31.03.2017 Vorschlag weitergeleitet an BVV zur Beratung und Beschlussfassung
27.04.2017 Vorschlag befürwortet gem. BVV Beschluss DS/0196/VIII vom 27.04.2017
28.04.2017 Vorschlag zur Umsetzung übergeben an das Amt für Weiterbildung und Kultur/ Straßen- und Grünflächenamt

Die Vorschlagsdetailseite zeigt den Inhalt und Lebenslauf eines Vorschlages. Hier kann man nachvollziehen

  • wann und vom wem er eingereicht wurde
  • wer ihn wie kommentiert hat
  • welche Beschlusslage er erhalten hat
  • welche Termine ihn betreffen
  • wie er umgesetzt wurde.

Neu-Lichtenberg Kultur

Eine große Skulptur auf dem Nöldnerplatz wäre schön. Obwohl hier viele Künstler leben, gibt es wenig moderne Kunst im Stadtraum.

Anke Schwarz-We...
23.01.2017
13
2017-1-5

Eine große Skulptur auf dem Nöldnerplatz wäre schön. Es leben viele Künstler hier im Bezirk. Die Arbeit einer Bildhauerin würde dem nüchternen Platz ein Gesicht geben.

Bild: Fotomontage: Christian Hasucha, Entwurfsbild "Himmel über Nöldnerplatz" ©Christian Hasucha _VG Bild-Kunst_Bonn 2019

Umsetzungsbericht

Zuständigkeit: Amt für Weiterbildung und Kultur/ Straßen- und Grünflächenamt
 
Pressemitteilung: 30. September 2019
 
Nöldnerplatz: Kunst-Wettbewerb entschieden
  
Anfang 2019 startete das Wettbewerbsverfahren für eine künstlerische Gestaltung des Nöldnerplatzes in Berlin-Lichtenberg. Ziel dieses Wettbewerbs war es, den Platz sowie die Geschichte des Quartiers durch eine selbstbewusste, künstlerische Aussage zu betonen. Die Jury entschied sich nun für das Konzept  „Himmel über Nöldnerplatz“ des Berliner Künstlers Christian Hasucha.
  
Der Künstler ließ sich von der Weite und dem freiem Himmel über dem Platz inspirieren. Er fühlt sich dabei an frühere Reiseerlebnisse erinnert. Der Weite und den gesockelten Rasenteppichen fügte er eine Szenerie hinzu, die in ihrer Vielschichtigkeit verschiedene Assoziationen zulässt: ein allseitig geschlossenes Hauszelt aus Aluminiumguss und eine Mastleuchte werden in räumlicher und formaler Proportion zur westlichen Rasenfläche stehen.
  
Lichtenbergs Bezirksbürgermeister (Die Linke) Michael Grunst ist gespannt auf das Kunstwerk: „Welche Diskussionen löst es bei den Menschen aus? Werden die Vorbeigehenden sich auch an ihre Reiserlebnisse, ihre Jugend, ihre Freiheit erinnert fühlen? Oder assoziieren sie mit dem Kunstwerk das Thema Obdachlosigkeit und soziale Ausgrenzung? Kontroversen sind eine Säule der Demokratie und das Beste, das einem Kunstwerk passieren kann. Die Jury hat eine mutige Entscheidung getroffen“.
 
Thematisch waren die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler frei in ihrer Kreativität, wurden aber in den Auslobungsunterlagen auf den Künstler Heinrich Zille, der im Umfeld des Standortes von 1873 bis 1892 lebte sowie auf Rummelsburger Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer in der Zeit von 1933 bis 1945 aufmerksam gemacht. Im Juni wurden die anonymisierten Konzepte aller 8 Wettbewerbsteilnehmenden öffentlich vorgestellt und Bürgerinnen und Bürger konnten in einem Beteiligungsverfahren ihr Votum abgeben. Das Ergebnis wurde den Jurymitgliedern in der Auswahlsitzung vorgetragen.
  
Der Nöldnerplatz wurde vor längerer Zeit vom Büro Weidinger Berlin landschaftsarchitektonisch neu gestaltet. Laut Vorgaben des Bezirksamtes ist die nördliche Rasenfläche als Standort für die Kunst vorgesehen und das Kunstwerk soll mit der Landschaftsgestaltung korrespondieren.
  
Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Geschäftsstelle für Kunst am Bau und im Stadtraum
Katrin Röseler-Soult
Telefon: 030 90296 3301
E-Mail: katrin.roeseler-soult@lichtenberg.berlin.de
 
Bild:
Fotomontage: Christian Hasucha, Entwurfsbild "Himmel über Nöldnerplatz" ©Christian Hasucha _VG Bild-Kunst_Bonn 2019
 
 
Pressemitteilung (07.06.2019) 
Bürgerbeteiligung: Kunst am Nöldnerplatz
 
Die vielen Bürgerinnen und Bürger, die tagtäglich den Nöldnerplatz in Berlin-Lichtenberg überqueren, werden ihre Umgebung künftig vielleicht etwas genauer begutachten. Denn der Kunstwettbewerb „Kunst im Stadtraum“ zur künstlerischen Gestaltung des Nöldnerplatzes unter Bürgerbeteiligung geht in die letzte Phase. Der Wettbewerb geht auf einen Vorschlag im Lichtenberger Bürgerhaushalt zurück und nimmt nun konkrete Formen an.
Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler reichen Anfang Juni ihre Konzepte ein. Diese werden am Montag, 17. Juni 2019 von 15 bis 18 Uhr und am Dienstag, 18. Juni 2019 von 10 bis 13 Uhr im Museum Lichtenberg im Stadthaus, Türrschmidtstraße 24 zu sehen sein.
 
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können an diesen Terminen ihr Votum zu den einzelnen Konzepten abgeben und der Jury so ihre Meinung mit auf den Weg geben. Die Jury wird das Votum anschließend bei ihrer Entscheidungsfindung mit einbeziehen. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann jeweils drei Stimmen vergeben. Dabei steht ihnen frei, alle Stimmen an ein Konzept zu geben oder sie auf verschiedene Favoriten zu verteilen. Da es sich um ein anonymes Verfahren handelt, werden die Urheberinnen und Urheber der Konzepte nicht namentlich erkennbar sein.
 
Die Vorprüferin im Wettbewerb, Helga Franz, sowie die Stadtteilkoordinatorin von Lichtenberg Mitte, Sabrina Herrmann, werden vor Ort sein und Fragen beantworten. Die abschließende und verbindliche Beurteilung der eingereichten Konzepte bleibt der Preisjury vorbehalten, die am 19. Juni 2019 ab 10 Uhr tagt.
 
Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich mit ihrer Stimme an der künstlerischen Gestaltung des Nöldnerplatzes zu beteiligen.
 
Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) freut sich auf den Wettbewerb mit spannenden Ergebnissen: „Die Gestaltung des Nöldnerplatzes ist den Lichtenberginnen und Lichtenbergern sehr wichtig. Nutzen Sie die Möglichkeit, schauen Sie auf die Konzepte und votieren Sie für Ihren Favoriten, so könne Sie Ihre Stadt gestalten.“
 
Weitere Informationen
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Geschäftsstelle für Kunst am Bau und im Stadtraum
Katrin Röseler-Soult
Tel. 030-90 296 3301
katrin.roeseler-soult@lichtenberg.berlin.de
 
 
 
Pressemitteilung (24.01.2019)
Kunstwettbewerb zur Gestaltung des Nöldnerplatzes
 
Das Bezirksamt Lichtenberg veröffentlicht heute, am Donnerstag, 24. Januar, den Aufruf zur Bewerbung am Teilnahmewettbewerb zur künstlerischen Gestaltung des Nöldnerplatzes in Lichtenberg.
 
Das vorgeschaltete, nicht anonyme Bewerbungsverfahren dient der Auswahl von bis zu 8 Künstlerinnen, Künstlern bzw. Künstlergruppen zur Teilnahme am nicht offenen anonymen Kunstwettbewerb. Der Wettbewerb für die Kunst im Stadtraum auf dem Nöldnerplatz geht auf einen Vorschlag aus dem Lichtenberger Bürgerhaushalt zurück. Im Jahr 2017 wurde der Vorschlag in der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen und soll in diesem Jahr umgesetzt werden.
 
Zunächst sind Berliner Künstlerinnen und Künstler aufgerufen, sich mit ihren Referenzen bis zum 22. Februar 2019 zu bewerben. Im März 2019 wird ein Auswahlgremium über die bis zu 8 Wettbewerbseinladungen entscheiden. Anschließend werden von diesen acht Teilnehmenden die Konzeptentwürfe erarbeitet, die vor der Juryentscheidung den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden. Mitte des Jahres soll das Siegerkonzept feststehen.
 
Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) freut sich auf die Wettbewerbsphase. „Ich bin gespannt auf die Ideen und kreativen Ansätze für den Nöldnerplatz und freue mich vor allem auf die gemeinsame Arbeit und Entscheidungsfindung. Kunst im Stadtraum macht unseren Bezirk noch lebenswerter.“
 
Den Aufruf zur Bewerbung am Teilnahmewettbewerb können Interessierte auf den Internetseiten des Bezirksamtes Lichtenberg (Link zur Datei), aber auch auf der Homepage des berufsverbandes bildender künstler*innen berlin e.V. (bbk berlin e.V.) finden.
 
 
Weitere Informationen:
Leitung der Geschäftsstelle Kunst am Bau und im Stadtraum
und bezirkliches Standortmarketing
Katrin Röseler-Soult
Möllendorffstraße 6
10367 Berlin
Telefon: 030 / 90 296 -3301
E-Mail: katrin.roeseler-soult @ lichtenberg.berlin.de
 
 
Imformation des Fachamtes (09.03.2017)
 
Amt für Weiterbildung und Kultur: Der Fachbereich Kultur hat keine Mittel, um Kunst anzukaufen.Eine Aufstellung von Kunstwerken im öffentlichen Raum muss mit dem Straßen- und Grünflächenamt geplant werden. Hier geht es auch um die Pflege derselben, wofür in den letzten Jahren kaum Mittel bereitstanden.
 
Straßen- und Grünflächenamt: Gegen die Aufstellung eines Kunstwerkes auf dem Nöldnerplatz bestehen keine Bedenken. Die Finanzierung (Beschaffung / Unterhaltung / Pflege / Wartung) kann jedoch nicht aus den Mitteln der Unterhaltung finanziert werden. Kiezfonds?
 
Beschluss Begleitgremium Bürgerhaushalt 09.03.2017:
Vorschlag aus beschlossenem Haushaltsplan umsetzbar
 
BVV-Beschluss am 27.04.2017 (s. Drucksache DS/0196/VIII)
Für die in der Anlage 1 enthaltenen Vorschläge zum Bürgerhaushalt erhält die Bezirksverwaltung den Auftrag, die Umsetzung aus dem beschlossenem Haushaltsplan zu ermöglichen.

 
Kommentare

Kunst im Öffentlichen Raum birgt die Gefahr der Polarisierung; was die Einen gut finden, lehnen die Anderen ab. de gustibus non disputandum.

marc aurel
08.08.2018

Hallo marc aurel, das freut mich, dass heute noch jemand Latein kann. Leider ist es ja noch gar nicht zu einem Wettbewerb gekommen, obwohl der Vorschlag vor 1,5 Jahren einstimmig begrüßt wurde. Erst dann könnte man ja diskutieren was gefällt und was nicht.

Anke Schwarz-We...
08.08.2018

salve anke schwarz-we..., non scolae sed vitae discimus; muss es eine Bildhauerin sein? ich z.B. bin Holzbildhauer. Je mehr sich zu der Sache äußern, desto mehr kommt die Sache ins Rollen; gutta cavat lapidem.

marc aurel
09.08.2018

es würde im Idealfall zu einem eingeschränkten Wettbewerb kommen (zu viele Teilnehmer würden die Sache noch komplizierter machen) mit Entwürfen für den Platz. Da könntest du dich natürlich gerne beteiligen.
Die Kosten für das Kunstwerk hängen natürlich sehr von Material und Größe ab. 30.000 € sollte man schon bereit halten. (Das entspricht in etwa der Grunderwerbsteuer für eine Wohnung hier, die ja gerade zahlreich gebaut werden.)

Anke Schwarz-We...
17.08.2018

Ich mache eher kleine Holzfiguren; in der Mildred-Harnack-Schule steht 1 Figur im Treppenhaus, die ich 2007 im Rahmen eines Projektes in der Kiezspinne mit 3 Schülerinnen machte. Auf dem Gelände der Kultschule soll 1 Grundschule entstehen, die Holzfiguren, die da stehen, sollen weg. Die könnte man auf der Grünfläche am Nöldnerplatz aufstellen. Als Figurenensemble.

marc aurel
20.08.2018

Hallo,
die ganze Umsetzung steht und fällt leider mit dem Geld.
Grünflächen- und Kulturamt hatten ja erklärt, die Finanzierung nicht bereit stellen zu können. Wir in der Stadtteilkoordination sind an unsere (Kenntnis-) Grenzen gestoßen, was die Finanzierung betrifft.
Aber nun wird es einen Antrag für den bezirklichen Haushalt geben (ein Nachrangshaushalt aufgrund von Überschüssen, oder so?), damit das Geld für das ganze Projekt bereit gestellt wird.
Ich muss gestehen, dass ich ansonsten nicht weiter weiß, wie man dieses Projekt noch anschieben könnte und hoffe ganz stark, auf einen positiven Bescheid zu diesem Finanzantrag!

Stadtteilkoordi...
21.08.2018

ich las mir die pdf-teilnehmervorraussetzung durch, das ist höllisch kompliziert, da vergeht einem jeder spass am mitmachen. o tempora o mores.

marc aurel
05.02.2019

Nun marc aurel, ich denke das die Ausschreibungsbedingungen dem regulären Verfahren in solchen Wettbewerben entspricht und das lateinische Zitat an dieser Stelle unangebracht erscheint.

Moderation sg
05.02.2019

erscheint das zitat "memento audere semper" angebrachter?

marc aurel
06.02.2019

aleja iacta est; 107 waren im Wettbewerb, 30 schieden aus, ich war darunter u. 77 kamen in die Wertungen. 8 wurden eingeladen u. ein Entwurf siegt.
Gur war die Entscheidung "wer in Berlin lebt u. arbeitet ist dabei" auch ohne
Profireferenzen.

marc aurel
02.04.2019

verstehe ich das richtig, das Werk steht auf dem Platz, nicht auf dem Rasen?
Das Aluminiumzelt ist rundum geschlossen, sonst kämen Obdachlose auf die Idee dort zu nächtigen.
"Himmel über Nöldnerplatz" erinnert mich an "der Himmel über Berlin".

marc aurel
02.10.2019

Lieber marc aurel,

nach Auskunft der Leitung der Geschäftsstelle Kunst am Bau und im Stadtraum wird der Standort des Kunstwerkes „Himmel über Nöldnerplatz“ des Berliner Künstlers Christian Hasucha auf der Rasenfläche, im nördlichen Teil des Nöldnerplatzes, sein.

Freundliche Grüße
Online-Moderation
Lilia Lengert

Moderation ll
02.10.2019

das Foto zeigt das Zelt im südwestlichen Teil der Rasenfläche; bis jetzt war der Rasen einfach zu mähen, später müssen sie mit dem Handmäher drumherum. Und wer entfernt die Graffitis, wenn sich Sprayer inspiriert fühlen? Das Grünflächenamt hat kein Geld dafür.

marc aurel
15.10.2019