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Vorschlag

Ereignisse
05.02.2018 Vorschlag eingereicht
26.02.2018 Vorschlag an Begleitgremium geleitet
13.09.2018 Beschluss Begleitgremium: Vorschlag aus beschlossenem Haushaltsplan umsetzbar
16.10.2018 Vorschlag weitergeleitet an BVV zur Beratung und Beschlussfassung

Die Vorschlagsdetailseite zeigt den Inhalt und Lebenslauf eines Vorschlages. Hier kann man nachvollziehen

  • wann und vom wem er eingereicht wurde
  • wer ihn wie kommentiert hat
  • welche Beschlusslage er erhalten hat
  • welche Termine ihn betreffen
  • wie er umgesetzt wurde.

Alt-Lichtenberg Umwelt & Natur

Trampolin auf dem Spielplatz Nibelungenpark wieder nutzbar machen

T. R.
05.02.2018
1
2018-1-30

Das in den Boden eingelassene Trampolin im Nibelungenpark steht mittlerweile seit mehreren Monaten unter Wasser (erstmals im Spätsommer bemerkt; seitdem permant mit -mal mehr, mal weniger- Wasser gefüllt.). Das Regenwasser kann offenbar nicht richtig versickern und sammelt sich in bzw. direkt unter dem Trampolin, sodass die Kinder nasse Füße bekommen, wenn sie drauf springen würden. Damit ist dieses beliebte Spielgerät praktisch nicht mehr benutzbar.

Dies ist seit vielen Monaten ein Ärgernis für die Eltern und vor allem die Kinder, die den Spielplatz besuchen. Obwohl dem Bezirksamt der Zustand des Trampolins bekannt ist, wurde bisher nicht für eine adäquate Versickerung gesorgt. Dies sollte nun schnellstmöglich nachgeholt werden, sodass das Spielgerät wieder dauerhaft nutzbar wird.

Daneben sind auch an anderen Stellen des Spielplatzes schlechte Versickerungsmöglichkeiten erkennbar, insbesondere auf den Rasenflächen.

Umsetzungsbericht

Zuständigkeit: Straßen- und Grünflächenamt
 
Information des Straßen- und Grünflächenamtes
 
14.02.2018:
Im gesamten Bereich ist der Untergrund stark verdichtet. Jedwede finanziell vertretbare Versuche, die Versickerung des Wassers im Trampolin herbeizuführen, sind gescheitert. Es ist zu  hoffen, dass der kommende Sommer trockener wird; ansonsten kann das Trampolin nur zurückgebaut werden.
 
01.03.2018:
Es wurde bereits mehrfach versucht, den Untergrund versickerungsfähiger zu machen, auch wurde mehrmals das Wasser abgepumpt. Das Problem liegt nicht beim Trampolin, sondern bei der Gesamtfläche. Was ein nachträglich errichteter Sickerschacht bringen würde, und was er kostet ist nicht bekannt. Die Prüfung konnte krankheitsbedingt leider noch nicht erfolgen, daher wird um Vertagung des Vorschlages gebeten.
 
Stellungnahme des FAN-Beirates 04.06.2018:
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Sanierungsbeirat Frankfurter Allee Nord (FAN-Beirat) spricht sich hiermit für eine Instandsetzung des Trampolins auf dem Spielplatz Nibelungenpark aus. Aus Sicht des FAN-Beirats sprechen mehrere Gründe dafür:
 

  1. Verantwortungsübernahme für Planungsfehler: Beim Bau des Spielplatzes wurde offensichtlich die Versickerungskapazität des Bodens unzureichend geprüft. Dies führt seit 2017 regelmäßig dazu, dass das Regenwasser nicht versickert, sondern sich im Trampolin sammelt. Dadurch ist das Trampolin bereits zwei Jahre nach seiner Fertigstellung häufig unbenutzbar. Das Bezirksamt sollte eine schnellstmögliche Beseitigung des Baufehlers veranlassen.
     
  2. Beliebtestes Spielgerät: Das Trampolin ist das beliebteste Spielgerät auf dem Nibelungenspielplatz. Dies wird durch die starke Nutzung des Trampolins von Kindern aller Altersgruppen deutlich: An Nachmittagen und Wochenenden bilden sich regelmäßig Warteschlangen von Kindern, die sich mit dem Springen abwechseln. Der Abbau des Trampolins würde daher bei den Kindern und ihren Eltern auf großes Unverständnis treffen.
     
  3. Keine weiteren schlechten Lösungen: Seit 2015 gab es bereits zwei ungenügende Lösungsversuche für Planungsfehler auf dem Nibelungenspielplatz. Viele Eltern ärgern sich über den völlig ungenügenden Versuch den Spielbereich für Kleinkinder an der Hagenstraße zu verschatten. Gerade im Sommer ist dort aufgrund des fehlenden Schattens das Spielen tagsüber nicht möglich, ohne die Kinder der prallen Sonne auszusetzen. Zudem wurde in diesem Bereich der Spielsand gegen kleine Steine ersetzt, was für viel Unverständnis sorgt. Mit dem Abbau des Trampolins hätte man einen weiteren Planungsfehler denkbar schlecht gelöst. Mit dem Abriss dieses beliebten und fast neuen Spielgeräts würde man erneut mangelndes Gespür für die Bedürfnisse junger Familien beweisen.

 
Aus diesen Gründen fordert der FAN-Beirat den Erhalt und die Instandsetzung des Trampolins mit einer ausreichenden Versickerung.
 
Straßen- und Grünflächenamt (14.06.2018):
Momentan steht im Trampolin kein Wasser, sodass kein akuter Handlungsbedarf besteht. Das schließt jedoch nicht aus, dass ergiebige Regenfälle den Wasserspiegel wieder steigen lassen und damit das Problem wieder auftaucht. Die bisherigen Bemühungen (Abpumpen, zusätzliche Bohrungen unter dem Trampolin) führten aufgrund einer fast wasserundurchlässigen Mergelschicht in 1m Tiefe zu keinem Erfolg.
 
Folgende Lösungsansätze wurden erarbeitet:
 
1. Entwässerung des Trampolins in der westlich gelegenen Rasenfläche. Dazu muss zur Verlegung einer Drainageleitung das Trampolin ausgebaut werden und der Gummi- und der Pflasterbelag bis zur Rasenfläche aufgeschnitten bzw. aufgenommen werden. Unter der Rasenfläche sind 6 Rigolenkörper (ca. 2 m³) in Vlies gehüllt mit einem Revisionsschacht einzubauen. Die aufgebrochenen Flächen einschließlich der Rasenfläche müssen wieder fachgerecht geschlossen werden. Die Baustelle ist mit einem Bauzaun zu sichern.
 
2. Das Trampolin wird rückgebaut und an gleicher Stelle ein Wackeldrehstern (eine Art wackelndes Karussell) eingebaut (siehe pdf-Datei, Farbgebung noch nicht gewählt).Die Fläche unter dem Spielgerät wird mit Kunststoff bündig verschlossen. Der Baugrund wird so erstellt, dass der Wackeldrehstern sich nicht lockern kann.
 
Für beide Varianten wurden Kostenschätzungen erstellt. Variante 1 kostet ca. 10.500 € und Variante 2 ca. 6.000 €
 
Das Straßen- und Grünflächenamt favorisiert die Variante 1. Finanziell ist die Maßnahme noch nicht untersetzt, damit steht auch noch kein Ausführungstermin fest.
 
Straßen- und Grünflächenamt (26.07.2018):
Die Finanzierung ist bisher ungeklärt. Für eine Sickerpackung werden ca. 15.000-20.000 Euro benötigt.
 
 
Beschlussfestlegung Begleitgremium
01.03.2018: Vertagung des Vorschlages auf die Sitzung am 14.06.2018;  Prüfauftrag an das Straßen- und Grünflächenamt zur nachträglichen Errichtung eines Sickerschachtes
14.06.2018: Vertagung des Vorschlages auf die Sitzung am 13.09.2018; Prüfauftrag an das Straßen- und Grünflächenamt zu Gewährleistungsansprüchen (Mängelbeseitigung)
13.09.2018: Vorschlag aus beschlossenem Haushaltsplan umsetzbar - Umsetzung der Variante 2 (Rückbau des Trampolins sowie Umsetzung von diesem an eine andere Stelle im Bezirk und Einbau eines Wackeldrehsternes (eine Art wackelndes Karussell) an der bisherigen Stelle des Trampolins)
 
BVV-Beschluss DS/1000/VIII vom 15.11.2018:
noch offen

 
Kommentare

Während in der öffentlichen Antwort vom 01.03.2018 (s.o.) eine Prüfung eines Sickerschachtes angekündigt wird, leitete das Bezirksamt bereits ganz konkrete Vorbereitungsmaßnahmen ein, um das Trampolin abzubauen.

Wie ergebnisoffen soll dann noch die Prüfung eines Sickerschachtes zum Erhalt des Trampolins sein?

T. R.
14.03.2018