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Vorschlag

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14.09.2026 Vorschlag eingereicht
23.09.2026 Zur Prüfung weitergeleitet
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Die Vorschlagsdetailseite zeigt den Inhalt und Lebenslauf eines Vorschlages. Hier kann man nachvollziehen

  • wann und vom wem er eingereicht wurde
  • wer ihn wie kommentiert hat
  • welche Beschlusslage er erhalten hat
  • welche Termine ihn betreffen
  • wie er umgesetzt wurde.

Lichtenberg (gesamt) Themenübergreifend

Informationen zum Bevölkerungsschutz

NB
14.09.2026
0
2026-1-42

Bei Krisen- und Katastrophenlagen, zuletzt zu sehen etwa beim Stromausfall in Zehlendorf im Januar, ist die Selbst- und Nachbarschaftshilfe der Bürger*innen elementarer Bestandteil der Lagebewältigung. Selbstschutz ist die Basis des Bevölkerungsschutzes. Leider sind die Bürger*innen hier in einer Holschuld: Um Informationen zum Selbstschutz zu erhalten, müssen Bürger*innen meist aktiv tätig werden und entsprechende Angebote auf den Websites des Bezirks, des Landes und des BBK suchen. Wichtige Informationen sind in Stromausfallsituationen so ad hoc nicht mehr verfügbar, sofern die Bürger*innen überhaupt wissen, dass diese existieren und wo sie zu finden sind. Im Alltag werden Bürger*innen für das Thema nicht genug sensibilisiert und kommen mit Selbstschutzthemen zu wenig in Kontakt. Deshalb wird die Umsetzung folgender Maßnahmen vorgeschlagen:
- Großangelegte Beschaffung und Auslage des BBK-Notfallratgebers „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ an allen öffentlichen Verteilstellen des Bezirks (z. B. in Aufstellern für Informationen in allen Ämtern und öffentlichen Gebäuden, als Auslage in Schulen, als Einlage in den Rathausnachrichten oder „Stückchenweise“ als Abdruck usw.). Das BBK stellt Notfallratgeber ebenso wie weitere Informationen zum Selbstschutz kostenfrei zur Verfügung.
- Entwickeln und Verteilen/Verschicken von bezirksspezifischen Informationen im Postkartenformat (bewährte Praxis, siehe https://www.katrima.de/DE/Wer_macht_was/Bewaehrte-Praktiken/Infopostkart...), die explizit Aspekte wie Standorte und Funktion von KatLeuchtürmen des Bezirks sowie von Polizei- und Feuerwachen sowie von Krankenhäusern oder auch Standorte von Notwasser- und Straßenbrunnen beinhalten und für andere wichtige Informationen des Bevölkerungsschutzes (z. B. Sirenenwarnsignale oder Maßnahmen zum Hitzeschutz) sensibilisieren.
- Verstärkte Hinweise auf Informationen zum Selbstschutz, zu Selbsthilfemaßnahmen in Krisen und Katastrophen und zu bezirksbezogenen Angeboten des Bevölkerungsschutzes (z. B. Standorte von KatLeuchttürmen, Anlaufpunkten und Notwasserbrunnen) in der digitalen Präsenz des Bezirks – z. B. als Banner auf der Startseite und in weiteren stark frequentierten Unterseiten des Bezirks.
- Niedrigschwelliges Anbieten der Downloadmöglichkeit der BBK-Warnapp NINA, z. B. durch QR-Code-Hinweis in Schriftstücken des Bezirks oder als Aufkleber an Eingangstüren etc.
Mit diesen im Vergleich kostengünstigen Maßnahmen kann Bevölkerungsschutz durch den Bezirk aktiv in die Bevölkerung getragen werden und kann die Resilienz der Bezirksgesellschaft gestärkt werden.