Die Vorschlagsdetailseite zeigt den Inhalt und Lebenslauf eines Vorschlages. Hier kann man nachvollziehen
Zwischen Sandino und Werneuchener Straße gibt es keine sichere Querungsmöglichkeit der Konrad-Wolf-Straße. Es gibt weder Ampeln noch Zebrastreifen. Im Berufsverkehr steht man oft minutenlang am Straßenrand, bis sich eine Lücke auftut. Für mobilitätseingeschränkte Menschen dürfte dies eine besondere Herausforderung sein. Aber auch für die Fahrgäste der BVG, die an der Haltestelle Simon-Bolivar-Straße ein- oder aussteigen, insbesondere Schüler:innen und Besucher:innen der Eislaufhalle, sind aufgrund der fehlenden sicheren Überquerung gefährdet.
Zuständigkeit: Straßen- und Grünflächenamt/ Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU)
Information des Straßen- und Grünflächenamtes
06.10.2026:
in der Konrad-Wolf-Straße ist die Errichtung eines Fußgängerüberweges aufgrund der Straßengleise in der Fahrbahn nicht zulässig. Alternative Querungshilfen wie Gehwegvorstreckungen und Mittelinseln können aufgrund der vorhandenen Radverkehrsanlagen bzw. Straßenbahngleise in der Konrad-Wolf-Straße nicht errichtet werden.
Folgendes Prüfergebnis der Ampel aus der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) hat uns erreicht:
"Die Einrichtung eines Fußgängerüberweges kommt an der beantragten Örtlichkeit nicht in Betracht. Nach den für die Anordnung von Fußgängerüberwegen maßgeblichen Regelungen dürfen Fußgängerüberwege nicht über Straßen mit Straßenbahnen ohne eigenen Gleiskörper angeordnet werden. Diese Voraussetzung ist in der Konrad-Wolf-Straße nicht gegeben.
Hinsichtlich der Einrichtung einer Lichtzeichenanlage ist zu berücksichtigen, dass sich in der Konrad-Wolf-Straße an den verkehrlich maßgeblichen Stellen bereits Lichtzeichenanlagen befinden. Im Rahmen der Neugestaltung der Konrad-Wolf-Straße in den 1990er Jahren wurde an der Einmündung Sandinostraße als einzige Stelle eine Lichtzeichenanlage für den Fußverkehr als erforderlich angesehen und entsprechend umgesetzt.
Bei der damaligen Entscheidung war insbesondere die sichere Erschließung des Sportforums Berlin von Bedeutung. Als reine Fußverkehrslichtzeichenanlage liegt diese Lichtzeichenanlage zudem räumlich etwa mittig im Bereich des Sportforums und ermöglicht damit eine ausgewogene Erreichbarkeit der verschiedenen Anlagen auf dem weitläufigen Gelände.
Darüber hinaus entstehen durch die vorhandenen Lichtzeichenanlagen im weiteren Verlauf der Konrad-Wolf-Straße ausreichende Lücken im Verkehrsfluss, welche eine Querung der Fahrbahn ermöglichen. Dies gilt auch für den Bereich der Einmündung Konrad-Wolf-Straße / Simon-Bolivar-Straße.
Ergänzend ist festzustellen, dass die Verkehrserhebungen der vergangenen Jahre eine Reduzierung des Kraftfahrzeugverkehrsaufkommens auf der Konrad-Wolf-Straße zeigen. Vor diesem Hintergrund wird die Errichtung einer weiteren Lichtzeichenanlage an der Konrad-Wolf-Straße / Simon-Bolivar-Straße derzeit nicht als erforderlich angesehen. ".
17.02.2026:
Eine Antwort der SenMVKU ist ausstehend.
06.05.2025:
Der Vorschlag wurde an die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt mit der Bitte um Prüfung und Stellungnahme weitergeleitet.
05.05.2025:
In der Konrad-Wolf-Straße ist die Errichtung eines Fußgängerüberweges aufgrund der Straßengleise in der Fahrbahn nicht zulässig. Alternative Querungshilfen wie Gehwegvorstreckungen und Mittelinseln können aufgrund der vorhandenen Radverkehrsanlagen bzw. Straßenbahngleise in der Konrad-Wolf-Straße nicht errichtet werden.
Eine Lichtzeichenanlage wäre eine mögliche Querungshilfe in der Konrad-Wolf-Straße, welche jedoch von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt/ Abteilung VI geprüft werden muss.
29.04.2025:
Der Vorschlag wird im Rahmen des Anliegenmanagements bearbeitet und derzeit im Fachbereich geprüft.
Dort kommt es häufig zu gefährlichen Situationen, die mit einer Ampelanlage entschärft werden können.
Ohne das jetzt zu sehr dramatisieren zu wollen: Ich kreuze die Straße mehrmals jeden Tag - als Fussgänger und Radfahrer - und sehe die Gefährdung von Teilen der Menschen, die hier täglich u.a. während des Berufsverkehrs unterwegs sind. Ich verstehe, dass Prüfung und ggf. Installation einer Ampelanlage nicht von heute auf morgen erfolgen kann. Trotzdem finde ich es manchmal erschreckend, wie langsam die Mühlen der Bürokratie (immer noch) mahlen. Muss immer erst etwas passieren damit so einen Vorgang zu beschleunigt wird?
die K-W-Str. ist eine Mischung aus Durchfahrt- u. Wohnstrasse; die Verkehrsfrequenz liegt im mittleren Bereich; durch die Tram ist sie "gehoben" wie die Nöldnerstrasse (Bus); eine Ampel würde sinnlose Staus verursachen.
Die Strasse ist an keiner Stelle so breit, dass sie nur unter Lebensgefahr zu queren wäre; Ihre "Mühlen der Bürokratie" bestehen aus 2 Verwaltungsebenen, Bezirks- u. Senatsamt; die untere Ebene ist der höheren gegenüber weisungsgebunden.
@bürgerlicht Seltsamerweise hat das Staurisiko an der Werneuchener-, vor dem Rewe oder an der Sandinostraße offensichtlich keine Rolle gespielt. Dort gibt es Lichtzeichenanlagen.
Das Hauptrisiko besteht aus meiner Sicht hauptsächlich in den verkehrsreichen Zeiten. (siehe Antragspost) Dann kann es vor allem für mobil eingeschränkte Menschen eine Herausforderung sein, die Straße sicher zu überqueren. Zumal man auf diverse Verkehrsteilnehmer achten muss. (Tram, Radverkehr, E-Roller, motorisierter Verkehr, auch der von der SBS einbiegende)
Danke für den Hinweis auf die Verwaltungsebenen. Das ist aus meiner Sicht zwar einer Erklärung, aber keine Entschuldigung.
was sagt der Berliner Bär zum Kaskelkiez ? "du fusselst so"