Die Vorschlagsdetailseite zeigt den Inhalt und Lebenslauf eines Vorschlages. Hier kann man nachvollziehen
- Errichtung einer eingezäunten Hundefreilauffläche in 10365 Lichtenberg -
Im Postleitzahlbereich 10365 besteht ein Defizit an Infrastruktur für Hundehalter. Während Spiel- und Sportflächen fester Bestandteil der Stadtplanung sind, fehlt für die tausenden gemeldeten Hunde im Kiez jegliche gesicherte Auslauffläche. Zur Förderung des sozialen Friedens und zur Vermeidung von Nutzungskonflikten schlage ich die Ausweisung einer eingezäunten Fläche vor.
Im Rahmen der geplanten Aufwertung des Gartendenkmals „Ehemaliger Friedhof Gotlindestraße“ (Investitionsvolumen ca. 3,7 Mio. Euro!) könnte die Integration einer Hundefreilauffläche erfolgen.
Die Projektplanung benennt die aktuelle, unregulierte Nutzung als Hundeauslauf als Problem, jedoch ist fraglich, ob eine reine Verdrängung ohne Alternativangebot erfolgreich sein kann. Eine Teilflächenwidmung kann den Nutzungsdruck auf eine einzäunte Fläche kanalisieren und so Kapelle und Grabstätten schützen.
Rund um die Kapelle werden ohnehin Aufenthaltsbereiche, wie Liegewiesen und Picknicktische geplant, weshalb es hinsichtlich der Pietät keine Bedenken geben dürfte.
Hundewiesen sind auch in geschützten Grünanlagen rechtlich möglich (§ 6 Berliner Grünanlagengesetz). So soll beispielsweise das Projekt in der Arnimstraße ebenfalls eine Grünfläche mit Spielplatz und Hundeareal vereinen.
Die oft angeführte Fläche in der Gürtelstraße stellt keine zumutbare Alternative dar. Für mobilitätseingeschränkte Hundehalter ist der Fußweg nicht zumutbar. Außerdem ist der Bereich von der Trinkerszene geprägt und schafft kein Gefühl der Sicherheit.
Weitere mögliche Standortvorschläge, neben dem Alten Friedhof in der Gotlindestraße:
- Nibelungenpark
- Freiaplatz
- Landschaftspark Herzberge