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Vorschlag

Ereignisse
21.06.2022 Vorschlag eingereicht
21.06.2022 Zur Prüfung weitergeleitet an das Straßen- und Grünflächenamt
26.08.2022 Vorschlag an Begleitgremium geleitet
Termine

Die Vorschlagsdetailseite zeigt den Inhalt und Lebenslauf eines Vorschlages. Hier kann man nachvollziehen

  • wann und vom wem er eingereicht wurde
  • wer ihn wie kommentiert hat
  • welche Beschlusslage er erhalten hat
  • welche Termine ihn betreffen
  • wie er umgesetzt wurde.

Alt-Lichtenberg öffentliches Straßenland

Bepflanzung Grünstreifen Reinhardsbrunner Straße

M.I.
21.06.2022
3
2022-1-41

Der Grünstreifen in der Reinhardsbrunner Straße wird derzeit ausschließlich von Brennnesseln bewachsen.

Diese sind nicht nur optisch ein Ärgernis, sondern stellen aufgrund ihrer enormen Wuchshöhe sogar eine Gefahr für Anwohner, insbesondere Kinder, dar.
Die Querungsmöglichkeiten der Straße vor den Hauseingängen werden durch die Brennnesseln weiter verschmälert.

Nach meinen Informationen werden die Brennnesseln derzeit nur zweimal jährlich gemäht, was aber stets nur für einige Wochen vorhält, dann sind die Nesseln wieder nachgewachsen. Das grundlegende Problem wird damit erst recht nicht beseitigt.

Ich bitte um Prüfung einer alternativen Bepflanzung für den Grünstreifen. Dabei könnte sich an der Bepflanzung entlang der Siegfriedstraße orientiert werden, welche denselben Wohnkomplex an dieser Stelle weitaus schöner gestaltet.

Umsetzungsbericht

Zuständigkeit: Straßen- und Grünflächenamt
 
Information des Fachamtes (23.08.2022):
s. Stellungnahme vom 29.07.2022, eine Antwort auf Kommentar des Einreichers vom 29.07.2022 wird zur Sitzung des Begleitgremiums Bürgerhaushalt am 08.09.2022 nachgereicht

 
Kommentare

Schade, dass sich hier nichts tut. Mittlerweile wuchern die Brennnesseln mannshoch und teilweise auf den Gehweg, sodass es mitunter problematisch ist, wenn sich 2 Fußgänger begegnen. Es wäre fantastisch, wenn sich mal jemand verantwortlich fühlen würde (da die Howoge als Hauseigentümer die Verantwortung von sich weist).

M.I.
22.07.2022

Guten Tag M.I.,
ihr Vorschlag wurde geprüft. Leider kann der Vorschlag in Hinblick auf eine Neuanpflanzung aus der fachlichen Perspektive des Straßen- und Grünflächenamtes nicht unterstützt werden. Jedoch wurde der Vorschlag zum Anlass genommen um den Pflegeplan für die bestehenden Querungsmöglichkeiten anzupassen.

Ein Unterschied in der Pflegeintensität von Grünflächen ist geprägt durch mehrere Faktoren:
- handelt es sich um eine Grünanlage oder Straßenbegleitgrün,
- wofür ist die überwiegende Nutzung gedacht (Liegewiese oder Ökologische Wiese)
Bei der vorgeschlagenen Fläche handelt es sich um sogenanntes Straßenbegleitgrün.
Die Mahd dient nach dem gesetzlichen Auftrag vorrangig der Gewährleistung der Verkehrssicherheit , z.B. um für die Verkehrsteilnehmenden die notwendige freie Sicht auf den Verkehrsraum herzustellen. Generell sollte hier auch erwähnt werden, dass die Mittelzuweisungen für Straßenbegleitgrün lediglich eine zweimalige Mahd jährlich zulassen. Gleichzeitig spielen auch andere Aspekte, wie Biodiversität und die Förderung von Insekten eine immer wichtigere Rolle.
Nach Prüfung durch das zuständige Revier kann keine Gefahrenstelle (Sichtachseneinschränkungen) durch die Art der Vegetation festgestellt werden. Daher ist ein Austausch der Bepflanzung unverhältnismäßig, gerade in Hinblick mit den damit in Verbindung stehenden Kosten (Bodenaustausch, intensive Anwuchspflege und Wässerung).

Dennoch stimmt das SGA dem Vorschlagseinreichenden zu, dass eine Querung an der Örtlichkeit aufgrund der vorhandenen Brennnesseln unangenehm ist. Daher haben wir den Pflegeplan für die bestehenden und gepflasterten Querungsmöglichkeiten angepasst, damit die Querung erleichtert wird.

Moderation sg
29.07.2022

Vielen Dank für die Antwort.

Schade, dass bei der Einschätzung, ob die Vegetation ausgetauscht werden kann, lediglich die Verkehrssicherheit in Betracht gezogen wird. Mag sein, dass die Brennnesseln Autofahrer nicht bei der Fahrt behindern, aber die fahren schließlich auch nicht auf dem Gehweg, wo Fußgänger hingegen sehr wohl behindert werden.

Umso trauriger, dass der Aspekt der Aufenthaltsqualität offenbar überhaupt nicht berücksichtigt wird. Selbstverständlich würde eine Neupflanzung zunächst Aufwand und Kosten mit sich bringen, aber ist "2mal jährlich mähen und ansonsten nichts tun" wirklich eine angemessene Alternative, insbesondere auf lange Sicht?

Sie sprechen davon, dass der "Pflegeplan der Querungsmöglichkeiten" angepasst werden soll. Was kann ich mir darunter konkret vorstellen? Werden diese jetzt 3mal statt 2mal jährlich gemäht oder findet eine regelmäßigere Pflege statt?

M.I.
29.07.2022