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Vorschlag

Ereignisse
19.10.2018 Vorschlag eingereicht
05.11.2018 Bearbeitung als Empfehlung an Dritte
05.11.2018 Vorschlag weitergeleitet an die Verkehrslenkung Berlin
03.12.2018 Vorschlag abgelehnt von der Verkehrslenkung Berlin
Termine

Zur Zeit keine Termine

Die Vorschlagsdetailseite zeigt den Inhalt und Lebenslauf eines Vorschlages. Hier kann man nachvollziehen

  • wann und vom wem er eingereicht wurde
  • wer ihn wie kommentiert hat
  • welche Beschlusslage er erhalten hat
  • welche Termine ihn betreffen
  • wie er umgesetzt wurde.

Fennpfuhl öffentliches Straßenland

Ampelgriffe bald auch in Berlin? :-)

lichtino
19.10.2018
2
2018-1-90

In 2000 wurde die Idee des MARLER AMPELGRIFFS mit dem Deutschen Fahrradpreis (siehe 1.) ausgezeichnet. Die Idee dahinter: Ein Ampelgriff für Fahrradfahrer erleichtert das Halten an einer Ampel, er trägt zur Verbesserung der innerstädtischen Fahrrad-Mobilität bei. Denn durch die Möglichkeit, dass bei Ampel-Rot-Phasen der/die Radler/in nicht mehr vom Rad absteigen muss, wird der Verkehrsstrom verstetigt (was auch für Fußgänger vorteilhaft ist). Der Marler Ampelgriff (linkes Foto) wurde später ergänzt durch den Ampel-Rundgriff (rechtes Foto) - beide haben ihre Vorzüge.

IDEE
An der Kreuzung Möllendorffstraße/Herzbergstraße sollte das Modellprojekt "Ampelgriffe für Berlin(-Lichtenberg)" gestartet/evaluiert werden. Die finanziellen Kosten sind überschaubar, die organisatorischen Vorbereitungen sind eher zu nennen. In Zusammenarbeit mit VCD und ADFC könnte hier in unserem Stadtbezirk - zentral gelegen in Lichtenberg - gezeigt werden, dass der AMPELGRIFF für alle Verkehrsteilnehmer nützlich ist: Die Attraktivität der urbanen Fahrrad-Mobilität kann wesentlich erhöht, aber auch die dadurch Verkehrssicherheit verbessert werden.

Quellenverzeichnis:
1. https://de.wikipedia.org/wiki/Ampelgriff
2. www.kurzlink.de/ddfp

Umsetzungsbericht

Zuständigkeit: Verkehrslenkung Berlin (VLB)
 
Stellungnahme der Verkehrslenkung Berlin (03.12.2018):
 
Die Verkehrslenkung Berlin sieht derzeit keine Möglichkeit die sogenannten Ampelgriffe in Berlin einzusetzen. Folgende Sachverhalte liegen dieser Aussage zu Grunde:
 

  • Der Ampelgriff müsste dort hängen, wo die Haltlinie ist. Diese liegt in Berlin meistens deutlich vor dem Signal. Direkt an der Haltlinie (oder kurz davor) dürfte in der Regel kein passender Mast zum Anbringen eines Griffes stehen.
  • Das Radsignal hängt häufig am Mast mit der Fußgängersignalisierung, der wiederum mittig zur Fußgängerfurt steht. Würde der Griff dort angebracht werden, wie es auch das eine Bild auf der Seite des Bürgerhaushalts Lichtenberg suggeriert, würden die Radfahrenden allen Fußgängern im Weg stehen (und hinter der Haltlinie). Insbesondere Blinde und Sehbehinderte hätten Schwierigkeiten ihren Anforderungstaster zu erreichen, bzw. dann bei Grün zu Queren, ohne in ein Fahrrad zu laufen.
  • Der Ampelgriff bietet nur für ein bis maximal zwei Radfahrende Platz zum Festhalten. Der Nutzen käme somit nur sehr wenigen und nur den ersten Radfahrenden in einem Pulk zugute. Der vermeintliche Zeitgewinn fällt somit eher marginal aus.
  • Die baulichen Randbedingungen der Montage an einem Ampelmast wären kritisch zu prüfen.  

  
Information der Klimaschutzbeauftragten (20.11.2018):
Die Anregung wird gerne aufgenommen, Lichtenberg wird sich bei der zuständigen Senatsverwaltung als Pilotbezirk für einen Test für solche Haltebügel bewerben.
  
Information des Straßen- und Grünflächenamtes (05.11.2018):
Die Zuständigkeit liegt bei der Verkehrslenkung Berlin, der Vorschlag wurde zur Prüfung und mit der Bitte um Stellungnahme an die VLB am 05.11.18 weitergeleitet.

 
Kommentare

Vielleicht auch noch ne Handyhalterung oder ein Flaschenhalter?
Nein, noch ein Haken für den Einkaufsbeutel bitte! Oder einen Wasserspender?
Lieber Fahrradfahrer! Setze Dich doch bitte erst mal dafür ein , dass alle Radfahrenden eine Regelkundeschulung zur StVO erhalten. Sowas wie einen kleinen Führerschein. Dann würden andere Verkehrsteilnehmer oder die Radfahrenden selbst nicht gefährdet

Law and Order
08.11.2018

Zunächst ist es mal eine Idee und als Vorschlag ins Verfahren getragen. Offensichtlich hat es in Marl einen positiven Effekt gegeben, der den Preis gerechtfertigt hat. Eine mögliche Umsetzbarkeit im Sinne eines Pilotprojektes wird von Fachleuten derzeit geprüft und dann dem Begleitgremium zur Beratung vorgestellt.

Moderation sg
09.11.2018