Seniorenbetreuung, Sportförderung, Sauberkeit der Straßen (11-55-149)
Sehr geehrte Frau Emmrich,
ich möchte mich ganz herzlich für Ihre Einladung zur Stadtteilkonferenz Neu Lichtenberg bedanken und auch dafür, dass ich meine Vorschläge für den Bürgerhaushalt einbringen kann.
Ich schlage deshalb vor:
1. den Gesundheitssport Lichtenberg e.V. dadurch zu fördern, dass für die Turnhalle Alt-Friedrichsfelde 60 Mittel zur Instandhaltung bzw. Renovierung bereitgestellt werden. Viele Senioren, Herzkranke aber auch Freizeitsportler treffen sich regelmäßig in dieser Turnhalle zu gesundheitsfördernder Tätigkeit.
2. etwas für die Beseitigung des auf den Straßen liegenden Hundekots zu tun.
Mir ist aufgefallen, dass sehr viele kleine Tüten mit Inhalt (Hundekot) in den Anlagen und Straßen liegen. Der Wille zur Beseitigung des Hundekots ist also bei manchem Hundebesitzer da, aber es gibt kaum Möglichkeiten die Tüten zu entsorgen. Dafür sollten spezielle Behälter in ausreichender Anzahl bereitgestellt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Hutschenreuter
Kommentare
Nun, der Hundehalter hat aber auch die Pflicht, die Tüten samt Inhalt zu entsorgen. Die Ablage im öffentlichen Raum stellt ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit dar. Zur Entsorgung stehen in Berlin ca. 23.000 Abfallbehälter der BSR sowie mehrere hundert Behälter der Grünflächenämter oder weiterer Betreiber zur Verfügung. Auch muss dem Hundehalter ggf. die Mitnahme zu seiner Hausmülltonnen zugemutet werden können.
Und überdies ist wie bei fast allen Wünschen – immer noch der Kostenfaktor zu betrachten.
Die BSR hat mir hierzu auf Anfrage Folgendes mitgeteilt (Auszug):
„Für die Aufstellung von Abfallbehältern gibt es keine Regularien. Dennoch legen wir für uns Maßstäbe/Orientierungsmerkmale zu Grunde. … Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Wirtschaftlichkeit und Leistungsvorgaben…. Unsere jahrelange Erfahrung hat gezeigt, dass die Anbringung in Haltestellenbereichen, vor Schulen und öffentlichen Einrichtungen besonders lohnenswert sind. …. Unser Fokus liegt ganz klar auf den A- und B-Straßen und hier dann noch in den A-Straßen mit hohem Reinigungsintervall, da dort auch eine entsprechend starke Nutzung feststellbar ist.
Auf begründete Anfragen von Kunden (hierzu gehören selbstverständlich auch die Ämter) erfolgt unsererseits eine wohlwollende Prüfung und so werden auch immer mal wieder an auf den ersten Blick von dieser "Systematik" abweichenden Stellen Papierkörbe angebracht. In der jüngeren Vergangenheit ist dieses häufiger im Zusammenhang mit Hundeauslaufgebieten geschehen.
Also sollten Sie einen konkreten Standortwunsch haben, leiten wir diesen gerne an die BSR weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Herr Mauermann
Ordnungs- und Wirtschaftsamt
In den weiteren Votierungsweg kann also nur der Vorschlag zu 1. aufgenommen werden.
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