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Unsere Umwelt soll gepflegt sein! (11-55-88)

07.09.2009 | Gerd | Kommentare: 4 | | Lichtenberg (gesamt) | von Bürger/in | Umwelt und Natur



Ich möchte vorschlagen, dass in der Grünflächenpflege im Bezirk Lichtenberg das Modell "Entwicklungs- statt Erhaltungspflege" eingeführt wird. Dieses System ist ein dynamisches System und erfordert Pflege, wenn sie nötig ist und nicht, wenn sie auf dem Ablaufplan steht. Das kann dann auch einmal bedeuten, dass Grünflächen bei extremer Trockenheit nicht im bisherigen Rhythmus gemäht werden. Auf genossenaschftlicher Basis gibt es dazu hier im Bezirk Lichtenberg bereits Beispiele. Vielleicht kann man man die Zahlen durchrechnen, die ich nicht besitze. Patenschaften nicht nur für Straßenbäume, sondern auch für kleinere Grünflächen.


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Kommentare

Einsparmöglichkeit
det | 10.09.2009 | 10:07
Eingesparte Gelder könnten im sozialen Bereich eingesetzt werden.
Antwort vom Amt für Umwelt und Natur
Moderation (rt) | 18.09.2009 | 12:01
Dieser Vorschlag wird schon seit Jahren ´aus der Not heraus geboren´ umgesetzt. Knappe Finanzmittel und immer weniger werdendes Personal zwingen das Amt für Umwelt und Natur dazu, anfallende turnusmäßige Aufgaben mehr denn je einer kritischen Betrachtungsweise zu unterziehen.

Die neue Betrachtungsweise der täglichen Arbeit ist allerdings noch nicht hundertprozentig den Köpfen unserer Gärtner angekommen. Was Jahrzehnte gültig war soll auf einmal nicht mehr gelten. Es wird noch eine geraume Zeit dauern bis alle dies verinnerlicht haben.

Wir sind allerdings auf dem besten Weg ….

Mit freundlichen Grüßen
Herr Masius
Stimme 100% zu
Desiree | 21.09.2009 | 11:32
Dem stimme ich zu. Seit Jahren ärgere ich mich über die "rhytmische Grünarbeit" Hier entsteht leicht der Eindruck, dass es nicht der Pflege, sondern der ABM dient. Außerdem ist es eine extreme Lärmbelästigung für die Anwohner. Mich persönlich freut es, dass die Finanzmittel hierfür knapp werden, die Lärmbelästigung dadurch vermindert und Wiesen wieder Wiesen sein können.
Kommentar von Bürgerin
Moderation (rt) | 14.10.2009 | 11:02
Mehrere Vorschläge zum Bürgerhaushalt sprechen das Thema Sauberkeit und Grünanlagen an. Wie wäre es diese ganzen Vorschläge zusammen fassen, die Initiative der Bürger bündeln und daraus eine Initiative / Projekt „Ein sauberer Stadtbezirk“ ins Leben rufen – evtl. auch als Pilotvorhaben für andere Bezirke? Mit dem Bürgerhaushalt waren wir ja auch als Modelprojekt.

Die meisten Bürger von uns haben sich sicher schon öfter geärgert über die weggeworfenen Zigarettenreste an den Haltestellen. Und über den Müll, den einige Bürger statt in die Müllbehälter der BSR auf den Gehweg fallen lassen oder in den Grünanlagen „entsorgen“. Wäre nicht besser vorbeugend einzuwirken als die Hinterlassenschaften einiger unserer Mitbürger durch Einsatz von Reinigungskräften (teils durch MAE - Kräfte) beseitigen?

Durch Zusammenschließen von engagierten Bürgern, Vertretern der Vereine, Organisationen im Kiez / Stadtbezirk kann eine Initiative ins Leben rufen, um unseren Kiez / Stadtbezirk attraktiv und sauber zu halten:
positiv auf Bürger einwirken – Infotafeln mit Hinweisen, Handzettel, usw.
Kitas, Schulen, Kinder und Jugendeinrichtungen einbinden.
Eine enge Zusammenarbeit / Absprache / Unterstützung mit Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften, mit dem Ordnungsamt, der BSR und BVG (Haltestellenbereich) wäre denkbar.

Und wenn die Prävention kein Ergebnis bei einigen Mitbürgern bring, auch zu spürbaren Mitteln wie Geldstrafe oder zu einigen Stunden gemeinnützigen Arbeit greifen.

Gemeinsam unter dem Motto: Nicht Folgen (Müll) beseitigen, erst gar kein Müll auf den öffentlichen Plätzen entstehen lassen“

Durch Kontrollen der Ordnung und Sauberkeit soll das Ordnungsamt unterstützt werden: es muss nicht unbedingt mehr Personal im Ordnungsamt vorhanden sein. Die MAE / BEZ – Stellen für wegräumen von Müll aus den Grünanlagen, Gehwegen, Haltestellen usw. besser als Unterstützung des Ordnungsamtes vorbeugend einsetzen – natürlich nach entspr. Einweisung, Schulung. Diese Mitarbeiter sollten aber auch die Möglichkeit haben, Geldbeträge als „Strafe“ einzunehmen wenn sie Personen bei Verunreinigungen öffentlicher Räumlichkeiten antreffen. Evtl. sollten auch diese Mitarbeiter finanziell mitbeteiligen an Einnahmen – als Motivation. So erzielte Einnahmen kann der Bezirk sicher an anderen Stellen gut verwenden, wie z. B. die vorhandene gemeinnützige Einrichtungen unterstützen, usw.

Wer es als Kind nicht gelernt hat, wohin unterwegs mit seinen Abfällen, wird nicht immer Einsicht haben etwas zu ändern, und wenn es gar nicht anders geht, bleibt nur der empfindliche Weg und müssen andere Maßnahmen greifen – Bußgeld, Ordnungsstrafen, usw. oder stattdessen einige Stunden aufräumen – vielleicht sogar noch die wirksamste Erziehungsmaßnahme.

Mit freundlichen Grüßen
"anka"

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