Kiezfonds
- Informationen
- Vordrucke
- Anträge 2010
Der Kiezfonds stellt jährlich 65.000 Euro, also 5.000 Euro je Stadtteil Lichtenbergs,
zur Verfügung, um gute Ideen, die der Entwicklung des Stadtteils dienen, in die
Tat umzusetzen. Jede Anwohnerin, jeder Anwohner, Initiativen und Vereine können
die Kostenübernahme bis zu 1.000 Euro für die Realisierung einer solchen Idee beantragen.
Ein Ergebnis der Bürgerdiskussion zum Bürgerhaushalt aus dem Jahr 2009.
"Wir rechnen auch hier mit der Bürgerschaft", sagt Bezirksbürgermeisterin
Christina Emmrich, "die Bewohnerinnen und Bewohner können mit entscheiden,
welche Aktionen und Vorhaben mit dem Geld unterstützt werden sollen."
Von der Idee zur Umsetzung -
Ablaufplan
Festlegungen und Handlungsgrundlage -
Rahmenregelung Bürgerjury Kiezfonds
25.000 nach dem Zufallsprinzip aus dem Melderegister ausgewählte Einwohner/innen
Lichtenbergs wurden von der Bürgermeisterin angeschrieben. Das Interesse sich im
eigenen Stadtteil zu engagieren und ehrenamtlich in einer Bürgerjury mitzuarbeiten
war groß. Anfang März wurden die Mitglieder benannt, je nach Größe des Gebiets
bestehen die Jurys aus zehn bis 15 Mitgliedern. Je 1.000 Einwohner wurde ein Mitglied
berufen. Mindestens 60 Prozent sind Bewohner/innen des Stadtteils aus allen
Altersgruppen von 14 bis 75 Jahren. Bis zu 40 Prozent sind Vertreter/innen aus der
organisierten Bürgerschaft, also aus Vereinen, Initiativen, Kiezbeiräten, aus Schüler-
und Elternvertretungen sowie Vertreter/innen aus Einzelhandel und Gewerbe. Die
Mitglieder der Bürgerjurys werden durch die Bezirksbürgermeisterin für zwei Jahre berufen. Sie haben die Aufgabe, über die Mittelvergabe aus dem Kiezfonds, das heißt über entsprechende Anträge zu entscheiden.
Die Bürgerjurys haben ihre Arbeit im II. Quartal 2010 aufgenommen.
Welche Aktionen werden durch den Fonds unterstützt?
Der Kiezfonds bietet den Bewohner/innen des Stadtteils finanzielle Unterstützung für
die Verwirklichung kleiner Projekte. Gefördert werden Vorhaben, die den Zusammenhalt
im Kiez fördern, Nachbarschaften stärken oder das Wohnumfeld verschönern, z.B.
Hoffeste, Nachbarschaftsfeste,
Straßenfeste
Verschönerung von Spielplätzen, Gehweg- oder Straßenbereichen,
Gebäudefassaden o.ä.
Pflanzaktionen in Ihrer Straße
Lehr- und Diskussionsveranstaltungen
Selbsthilfe- und Nachbarschaftsprojekte
Material für Bürgerinformation
und und und ... Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Der Kiezfonds und die daraus geförderten Projekte sind Teil demokratischen
Engagements und sollen niemanden bezüglich seiner/ihrer ethnischen Herkunft,
Geschlecht, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität
diskriminieren.
Sie können grundsätzlich einen formlosen Antrag stellen oder das entsprechend
vorbereitete Formular benutzen. Es enthält die wichtigsten Informationen, um der Jury
einen Eindruck von der Art und vom Umfang ihres Projektes zu geben. Die Formulare
finden Sie unter Vordrucke.
Vor der Antragstellung kann eine Beratung in den Stadtteilzentren in Anspruch
genommen werden. Die Stadtteilzentren fungieren im Rahmen der Vergabe des
Kiezfonds als Geschäftsstelle und koordinieren das Verfahren von Antragstellung bis zur
Abwicklung. Dazu gehört auch die Vermittlung eines im Stadtteil tätigen Trägers für die
Antragstellung.






